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Dein ist mein - Worte zur Hochzeit

09/10/2016
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Dein ist mein - Worte zur Hochzeit

Wohin du gehst,
dahin gehe auch ich.
Und wo du bleibst,
da bleibe auch ich.
Dein Volk ist mein Volk.
Und dein Gott ist mein Gott.
Nur der Tod wird mich
von dir scheiden.
Rut 1,16-17

Es ist die Geschichte einer Liebe, die so beginnt und die, wie wir euch wünschen, auch so enden mag: Ihr beide habt euch als Fremde sozusagen auf fremdem Boden kennengelernt und habt euch aufgemacht, miteinander ein eigenes Land zu gewinnen. Ihr wisst, dieses Miteinander-Gehen, erst recht das Beieinander-Bleiben ist ein großes Wagnis, ein Abenteuer, wie das Kennenlernen eines fremden Landes. Ein Abenteuer, das ihr nur besteht, wenn ihr die Liebe habt, die euch über Grenzen trägt. Rut, die dieses Wort, das ihr euch als

Trauspruch ausgesucht habt, zum ersten Mal sprach, stand in einer vergleichbaren Situation: Nach schweren Schicksalsschlägen, die auch Liebenden nicht erspart bleiben, machte sie sich mit ihrer Schwiegermutter auf in ein unbekanntes Land, zu fremden Menschen, in eine noch nicht überschaubare Lebenssituation. Das Wagnis der Rut wurde belohnt: Sie wird zur Stammfrau des Geschlechtes David und damit auch zur Urmutter von Jesus.
Euer gemeinsamer Weg begann mit einer Liebesgeschichte. Ich hoffe, ihr erinnert euch in dieser Stunde daran, wann und wo diese Geschichte begonnen hat. Denn auch jede Liebesgeschichte ist schicksalhaft. Wir glauben: da hat euch einer auf den Weg geschickt, damit ihr einander findet, damit ihr beieinander bleibt in „guten wie in bösen Tagen“; so wollt ihr es euch jetzt versprechen.

Wir wissen nicht, was euch dieses Neuland, was euch die Tage und Jahre bringen werden. Aber wir wissen, dass ihr über viele Stunden selber bestimmen dürft. Es wird also weitgehend von euch abhängen, ob eure Gemeinschaft gelingt oder verödet; ob ihr miteinander im Gespräch bleibt, oder euch schon bald nichts mehr zu sagen habt; ob ihr an der Langeweile erstickt, oder die Phantasie aufbringt, in jedem Tag eine neue Chance zu entdecken. Das Zauberwort eurer Ehe wird dieses „dein und mein“, also „gemeinsam“ sein: Das bedeutet nun nicht, dass ihr künftig al-les und jedes gemeinsam denken, haben und machen müsst; es genügt, wenn ihr euch immer habt und dabei nicht euer gemeinsames Land verliert. Dieses Gemeinsame, so stellt es euer Trauwort vor, geschieht' in der dreifachen Liebe: In Liebe, weil ihr einander liebenswert geworden seid in der gemeinsamen Erfahrung des neuen Landes; weil ihr wisst, der andere geht mit mir, wie ich bin; meine Fehler und meine Schwächen sind ihm genauso viel wert wie meine guten Seiten.

In Liebe, weil wir auch im gemeinsamen Land an unsere Grenzen kommen und Vergebung und Versöhnung nötig haben, ohne die wir nicht zusammen leben können. Und noch einmal in Liebe, weil jeder von euch ausdrücklich bereit ist, zu gehen, wohin gegangen werden muss; dort zu bleiben, wo das Bleiben wichtig ist; die Menschen, die dem anderen wert sind, anzunehmen als die eigenen Freunde und Verwandten. Vor allem aber: Miteinander in der Liebe dem gleichen Gott zu begegnen.
Unsichtbar ist dieser Gott mit Rut gegangen, hat ihr Schicksal begleitet und ihre Treue belohnt. Unsichtbar und doch greifbar nahe durch eure Liebe wird auch Gott mit euch sein und euch die Früchte eures Landes genießen lassen. Durch ihn haben alle eure Wege Bestand, weil seine Treue eurem Bund nicht nur das Fundament stellt, sondern Beständigkeit und Festigkeit gibt. Wenn ihr euren Trauspruch gelegentlich sprecht wie ein Gebet, dann schenkt ihr euch damit die Zusage, die wir Menschen immer neu brauchen; ihr wisst dann, dass ihr euch weiter aufeinander verlassen könnt, weil euch gegenseitiges Vertrauen Heimat gibt.

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