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Bräutigam Kleidung und Modetrends

05/05/2014
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Bräutigam Kleidung und Modetrends

Wie soll der Bräutigam angezogen werden? Die Fragestellung Ihrer Bekleidung kann so viele Antworten haben, wie es Hochzeiten gibt. Obwohl Kleiderordnungen der Vergangenheit angehören, sollte die Kleiderwahl des Bräutigams sowohl auf die Größe des Festes als auch auf den Stil des Brautkleides abgestimmt sein. Trägt die Braut zum Beispiel ein kurzes Kleid, ist für ihn Cut oder Frack tabu. Farblich sollte das Brautpaar ebenfalls eine harmonische Einheit bilden - wenn der Brautstrauß aus pinkfarbenen Rosen besteht oder wenn die Braut einen rosa Blütenkranz im Haar trägt, sollte der Bräutigam beispielsweise auf Rot oder Orange für seine Weste oder Schleife verzichten. Es empfiehlt sich also, dass die Braut den Bräutigam beim Kauf seines Hochzeitsoutfits begleitet und ihm zumindest einige Hinweise gibt - dabei aber natürlich nicht ihr eigenes Kleid verrät! Wie elegant der Anzug des Bräutigams sein soll, bestimmen die Tageszeit und der gewählte Rahmen für den Weg zum Standes-amt oder zur Kirche. Entsprechend der Etikette dürfen Cut und Stresemann nur zur Feier am Morgen getragen werden, während Frack und Smoking erst am späten Nachmittag angesagt sind. Der Cut wird heute nur noch selten gewählt. Er krönt eher eine Hochzeit mit kirchlicher Trauung im großen Stil; dazu muss dann auch die Braut eine weiße Robe mit langer Schleppe tragen.

Den Stresemann trägt normalerweise dunkelgraues Jackett, silbergraue Weste und gestreifte Hose - kann man sowohl auf dem Standesamt als auch zur Trauung in der Kirche tragen. Damit ist man auch nach der Hochzeit für einen Empfang, ein Jubiläum oder zur Taufe bestens angezogen. Im Laufe der Jahre haben sich die Regeln für den Smoking - besonders zum Hochzeitsfest - etwas gelockert. Für den Smoking in seinen vielen neuen Modevariationen sieht es die Kleiderordnung heute nicht mehrallzu eng: Eine Hochzeit ist schließlich ein fröhliches Fest, und da darf der Bräutigam den Anzug tragen, der ihm gefällt!

Heutzutage wird ein Trend beobachtet, dass die weniger formellen Varianten der Gesellschaftskleidung gewählt. Partyanzüge mit Smokinganklängen sowie Spenzer- und Dinnerjackets, kombiniert mit dunkler Hose, stehen hoch im Kurs. Mit farbigen Accessoires setzt der Mann dabei individuelle Akzente. Schmückende Blickfänge bilden zum Beispiel Kummerbund und Schleifengarnitur, eine Weste mit Krawatte oder eine gemusterte Schleife. Wird die Hochzeit nur in kleinem Kreis gefeiert, fällt in der Regel die Klei-derordnung etwas bescheidener aus: Ein schlichter Klassiker ist hier der schwarze oder dunkelgraue Anzug. Aber selbst er muss nicht trist und förmlich wirken. Mit einer Seidenkrawatte und einem Einstecktuch oder einer Weste kann das festliche Ensemble abgerundet werden.

Der Cut des Bräutigams und die Trauringe
Der „Cutaway" - heute einfach nur „Cut" genannt - ist eigentlich der Nachfolger des Gehrocks, der um die Jahrhundertwende noch über dem Anzug getragen wurde. Die lacke des Cuts ist entweder anthrazit oder silbergrau und wird von einer schwarzweiß gestreiften oder schwarzen Hose ergänzt. Diese Art der Kombination unterscheidet den festlichen Cut vom Ascot-Cut in Silbergrau. Obligatorische Accessoires für den Cut sind eine zweireihige Weste in Perlgrau oder Beige (danach richtet sich auch die Farbe der Handschuhe aus Glaceeleder), ein weißes Hemd mit Kläppchenkragen und eine silbergraue Krawatte. Eleganter und mit nostalgischem Akzent wirkt ein dezent gemusterter Plastron (breite Krawatte) mit Perlennadelschmuck. Ein schwarzer oder silbergrauer Zylinder, elegante schwarze Schuhe und eine weiße Chrysantheme für das Knopfloch runden diesen festlichen Dress ab.

Der Stresemann an der Hochzeit und die Trauringe
Für die Vormittagshochzeit im romantischen Stil
Der Stresemann, in England als „Morning Coat" bekannt, wurde im Oktober 1925 anlässlich der Locarno-Konferenz von Reichsaußenminister Gustav Stresemann aus der Taufe gehoben, ln der Adenauer-Ära der 50er Jahre ging dieser Anzug, der in Regierungskreisen für Staatsempfänge, Bankette oder Konferenzen getragen wurde, als so genannter „Bonner Anzug" in die Geschichte ein. Typisch für den Stresemann ist die Art seiner Kombination. Zu einer Hose mit schwarzen und hellgrauen Streifen gehören ein dunkelgraues einreihiges Jackett und eine hellgraue Weste. Der Anzug wird von einem weißen Hemd und einer silbergrauen oder zurückhaltend schwarzweiß gemusterten Krawatte ergänzt. Die passenden Schuhe sind schlichte, schwarze Schnürschuhe.

Der Track und die Trauringe
Für die traditionell große Hochzeitsfeier
Der taillenkurze Frackrock mit seinen langen Schößen ist vorn stets offen und mit parallelen, trapezförmig angeordneten Knöpfen besetzt. Ein eleganter Seidenspiegel aus Satin schmückt die spitzen Revers. Die Frackhose ist immer ohne Umschlag gearbeitet. Zwei Borten, auch Galons genannt, zieren die Seitennaht Im Blickpunkt stehen blütenweiße Accessoires: eine Weste aus Pique mit schmalem lang gezogenen Revers und weißer Piqueschleife sowie das Frackhemd mit Kläppchenkragen und verstärktem Chemisetteeinsatz aus Pique. Den Abschluss bilden schwarze, knielange Strümpfe aus Seide oder feiner Baumwolle und schwarze Lackschuhe.

Der Smoking und die Trauringe
Das übliche Aussehen des Smokings ist logischerweise Schwarz. Die mit Seidensatin besetzten Revers - auch Seidenspiegel genannt - zeigen je nach Modetrend einen Schalkragen oder spitze Revers. Dazu bilden
ein weißes Hemd mit verdeckter Leiste und Doppelmanschetten sowie eine schwarze Weste aus Satin oder ein schwarzer Kummerbund mit schwarzer Schleife die klassischen Ergänzungen. Heute wird der Smoking von internationalen Designern immer öfter mit modernen Akzenten über den Laufsteg lanciert. Im Blickpunkt stehen fantasievolle Kragengestaltungen mit Applikationen, Bortenbesatz und kleinen Stickelementen; ebenso verleihen Taschen mit feinen Paspeln und mit Seide überzogene Knöpfe dem Klassiker eine neue Note.

Was halten Sie von: weinrot, taubenblau, violett, aubergine, oder silbergrau - steht den neuen Smokingvarianten ausgesprochen gut. Ebenso lockern elegante Muster wie unaufdringliche Streifen oder kleine Karos den korrekten Stil auf. Zur Krönung der Hochzeit dürfen heute dekorative Accessoires wie Weste, Kummerbund und Schleife dem Klassiker der Nacht einen individuellen Aussprache verleihen.

Das Dinnerjacket und die Ringe
Wissen Sie, dass das Dinnerjacket zeigt die gleiche Silhouette wie die Smokingjacke, ist aber in Weiß oder Ecru (Jasmin) aus leichtem Sommermaterial wie Cool-Wool, Seide oder Leinen gearbeitet. Die lacke wird von einer schwarzen Smokinghose ergänzt. Klassisch kombiniert gehört ein schwarzer oder dunkelroter Kummerbund mit Schleife dazu. Zur Hochzeit wird das Dinnerjacket gern auch mit einer farbig gemusterten Schleife sowie mit Kummerbund oder Fantasieweste getragen. Besonders kontrastreich wirkt das Dinnerjacket, wenn die Braut sich für ein farbiges Kleid entscheidet.

Dunkler Änzug und die Trauringe
Geeignet für die standesamtliche und kirchliche Trauung
Normalerweise darf das Sakko zur Trauung ein- oder zweireihig gearbeitet sein. Zum einreihigen Anzug ist eine Weste aus gleichem oder dezent abweichendem Stoff immer eine elegante Ergänzung. Für eine festliche Hochzeit sollte der Blazerklassiker in Dunkelblau mit einer dunkelgrauen oder schwarzen Hose kombiniert werden. Den dunklen Anzug in Anthrazit, Mitternachtsblau, Schwarz oder mit sehr feinen Streifen sollten immer elegante Accessoires zur Hochzeit begleiten. Korrekt wirkt ein weißes Hemd mit normalem Kragen und Umschlagsmanschetten. Den modischen Akzent setzen dezente blaue Streifen auf weißem Fond oder ein weißer Tabkragen auf einem pastellfarbenen Hemd. Klassische Krawattendessins setzen mit einem weißen oder dezent gemusterten Einstecktuch das Tüpfelchen auf dem i. Und zu guter Letzt: Ein schwarzer Gürtel aus feinem Leder mit eleganter Schließe sowie knielange schwarze Strümpfe und schlichte schwarze Schnürschuhe machen die festliche Anzugwahl tadellos.

Zylinder und die Ringe
Der Zylinder sollte zum Frack oder Cut gehören. Da das Label zufolge nur außer Haus getragen und in der Kirche abgesetzt wird. Die Handschuhe werden meist nicht getragen, sondern zusammen mit dem Zylinder in der linken Hand gehalten. Falls der Bräutigam seine Handschuhe doch trägt, sollte er den rechten Handschuh ausziehen, wenn er die Hand gibt. Während der kirchlichen Trauung legt der Bräutigam Hui und Handschuhe entweder neben sich oder auf den Schoß. Es ist nicht häufig, diese Accessoires beim Essen oder Tanz bei sich zu haben.

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