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Die kirchliche Trauung und die Ja-Word sagen - Hochzeit organisieren

21/07/2018
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Die kirchliche Trauung und die Ja-Word sagen - Hochzeit organisieren

Die kirchliche Trauung und die Ja-Word sagen - Hochzeit organisierenDie kirchliche Trauung und die Ja-Word sagen - Hochzeit organisieren
Ich frage dich, Ingrid, und dich, Thomas:
Wollt ihr auf eurem weiteren gemeinsamen Lebensweg euch in eurer Eigenständigkeit akzeptieren und achten, wollt ihr darauf verzichten, den ändern nach den eigenen Vorstellungen zu formen, wollt ihr bereit sein, Geduld miteinander zu haben, auch wenn ihr Enttäuschungen erlebt, wollt ihr gemeinsam lachen und weinen, wollt ihr euch gegenseitig trösten und stärken, wollt ihr nach einem Streit beide miteinander neu anfangen, wollt ihr in schönen, aber auch in schwierigen Zeiten euer JA zueinander aufrecht halten in der Hoffnung, dass eure Liebe währt, bis der Tod euch scheidet, so sprecht: JA.

Um in der Kirche getraut zu werden, bedarf es einiger Voraussetzungen: Die Trauung setzt eine rechtsgültige Eheschließung voraus. Also erst zum Standesamt, dann zur Kirche. Die bürgerliche Ehe kann nur durch die Erklärung vor dem Standesbeamten geschlossen werden. Das Bürgerliche Gesetzbuch behandelt nur die bürgerliche Ehe. Die kirchlichen Verpflichtungen der Kirchenangehörigen bestimmen sich nach den innerkirchlichen Gesetzen und Ordnungen.

Die Kirche ist für den Segen zuständig. Diesen Segen kann die Kirche grundsätzlich nicht verweigern, auch wenn nur einer der Partner Mitglied der Kirche ist. Evangelisch und katholisch, das ist heute nicht mehr das Problem. Es werden in zwischen mehr die Gemeinsamkeiten betont: das gemeinsame Bekenntnis zum dreieinigen Gott, die gemeinsame Taufe, das gemeinsame Vaterunser und vieles mehr.

Eine ökumenische Trauung gibt es nicht. Es findet entweder eine katholische Trauung mit evangelischem Part oder eine evangelische Trauung mit katholischem Part statt. In der katholischen Kirche gilt der katholische Ritus, in der evangelischen Kirche der evangelische Ritus. Damit sind die Unterschiede natürlich nicht aufgehoben. Sie haben nur weniger Gewicht.

Ist der Pfarrer der Auffassung, dass die Ehe nicht christlich geführt werden wird, kann er die Trauung versagen. Diese Entscheidung trifft er in Wahrnehmung seiner besonderen seelsorgerischen Verantwortung gegenüber den zu Trauenden und gegenüber der Kirche und Gemeinde. Bevor er eine solche Entscheidung trifft, muss er sich mit seinem Kirchenvorstand beraten.

Gegen die Versagung der Trauung steht den Betroffenen eine Beschwerde zu, die an den Kirchenvorstand zu richten ist. Der Kirchenkreisvorstand entscheidet darüber. Wird die Trauung wiederum versagt, hat das Brautpaar die Möglichkeit der weiteren Beschwerde beim Landeskirchenamt.

Das ist natürlich nur selten der Fall. Normalerweise führt der Pfarrer vor der Zeremonie ein Traugespräch mit dem Paar, in dem die Zeremonie besprochen, der Gottesdienst in seinem Ablauf erklärt, der Trauspruch ausgesucht und der Ringwechsel angesprochen wird.

Inzwischen ist es üblich, dass Mann und Frau gemeinsam in die Kirche einziehen, sie sind ja bereits verheiratet. Der Pfarrer geht voran. Die Begrüßung des Brautpaares und der
Gäste in der Kirche ist der nächste Schritt. Dann folgen im Traugottesdienst Psalm, Gebet, Lied und Ansprache. Mit meiner Ansprache versuche ich, mich auf das Brautpaar und seine besondere Situation einzustellen, erklärte die evangelische Pfarrerin Kathrin Fuchs. Ihr ist es wichtig, die Brautleute daraufhinzuweisen, dass das Leben nicht nur aus Hoch- Zeiten besteht, sondern auch aus Tiefs, in denen eine Ehe scheitern kann. Sie möchte mit ihrer Trauungszeremonie den Grundstein dafür legen, dass sich das Ehepaar dann wieder an sein Versprechen erinnert und es noch einmal miteinander versucht.

Weil dennoch Ehen scheitern gefällt Pfarrerin Kathrin Fuchs die Formel In der Hoffnung (oder in der Zuversicht), dass unsere Ehe dauert, bis dass der Tod uns scheidet besser als die traditionelle Bis dass der Tod euch scheidet. Schließlich kann eine Ehe nach dem Recht geschieden werden. Und wir haben die Vergebung. Gott ermöglicht uns neue Anfänge, sagt sie.
Abgeschlossen wird die Trauungszeremonie durch Traugebet und Trausegen:
Der du die Liebe bist, Herr, du hast auch uns zur Liebe geschaffen. Du hast diesem Paar Liebe geschenkt. Darum bitten wir dich:
Lass sie fest zusammenwachsen in guten, aber auch in weniger guten Tagen,
Hilf, dass sie offen und ehrlich zueinander sein und bleiben können.
Gib, dass sie es gut miteinander haben und dennoch vor Verzicht und Opfer nicht zurückschrecken, wenn dies nötig sein wird.
Lass ihre Liebe ausstrahlen auf ihre Mitmenschen.
Nichts braucht unsere Welt so sehr wie Menschen, die der Verführung zu Hass und Gewalt widerstehen.
Darum wecke in uns allen die Liebe, die Jesus der Angst, dem Misstrauen und dem Hass entgegenstellt. Amen.
Gottes reicher Segen komme über sie. Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist segne und behüte sie, heute und in der Zeit, die kommt.

Die kirchliche Trauung, die Ja-Word sagen und das Tauschen der Hochzeitsringe sind die schönste Erlebnisse, die ein Paar erleben könnte

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